3. Januar 2022 / Lokalnachrichten

Jahreswechsel 2021/2022

Einsatzkräfte haben umsichtig gehandelt

Ordnungsamt, Polizei, die Hilfsorganisationen und die Feuerwehr Düsseldorf haben zum Jahreswechsel 2021/2022 wieder eng zusammengearbeitet. Dabei war das Vorgehen der Ordnungskräfte, zunächst durch gezielte Ansprachen erforderliche Abstände wieder herstellen zu lassen und nur gegen massivere Störungen einzuschreiten, ein angemessenes Mittel, um die Coronaschutzverordnung umzusetzen.

Eine ausführliche Bilanz zu den Einsätzen hat die Landeshauptstadt Düsseldorf bereits am gestrigen Neujahrstag veröffentlicht.

Die Altstadt ist ein öffentlicher Raum, dessen Besuch nicht grundsätzlich verboten werden kann, und besitzt gerade zu Silvester eine hohe Anziehungskraft. Polizei und Ordnungsdienst waren daher auf ein hohes Besucheraufkommen vorbereitet und mit massiven Kräften im Einsatz. Bereits im Vorfeld hatte die Stadt für die Altstadt und Teile des Rheinufers neben einem Mitführ- und Abbrennverbot für Feuerwerkskörper auch ein Ansammlungsverbot (Gruppen von maximal zehn Geimpften und Genesenen erlaubt, bei Teilnahme einer ungeimpften Person neben dem eigenen Hausstand nur zwei Personen eines weiteren zulässig) erlassen. Damit wurde für Polizei und Ordnungsamt die rechtliche Grundlage geschaffen, gegen entsprechende Verstöße einzuschreiten.

Es gab keine erkennbaren Verabredungen zu unzulässigen Ansammlungen, sondern diese sind immer wieder dynamisch durch zufälliges Zusammentreffen von Menschen an beliebten Stellen von Freitreppe und Altstadtufer entstanden. Daher war das Vorgehen der Ordnungskräfte, zunächst durch gezielte Ansprachen erforderliche Abstände wieder herstellen zu lassen und nur gegen massivere Störungen einzuschreiten, ein angemessenes Mittel, da sich die Menschen meist einsichtig zeigten. Erforderlichenfalls wurde konsequent durchgegriffen, etwa bei der Beendigung einer unzulässigen Tanz- und Musikdarbietung an der Freitreppe am Burgplatz durch die Polizei.

Durch ständig nachrückende Menschen sind dabei immer wieder neue Einsätze entstanden. Die ständige Präsenz der Einsatzkräfte bei niedriger Eingriffsschwelle durch die ganze Nacht hindurch war sehr arbeitsintensiv. Durch das umsichtige Vorgehen der Einsatzkräfte konnten Eskalationen, etwa durch Solidarisierungen Unbeteiligter mit Störern, vermieden werden.

Auch die Allgemeinverfügung zum Mitführ- und Abbrennverbot für Feuerwerkskörper der Kategorie F2 in der Düsseldorfer Altstadt zeigte die gewünschte Wirkung. Nur vereinzelt konnte der verbotswidrige Einsatz von Feuerwerkskörpern beobachtet werden, die jedoch keinen Verursachern zugeordnet werden konnten. Eine Person wurde am Burgplatz mit sechs Raketen angetroffen, welche in einem mit Wasser gefüllten Container vernichtet wurden.

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