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Karneval: Einsatzkräfte sind vorbereitet

Auch in diesem Jahr gehört das Glasverbot zum Düsseldorfer Karneval. Ordnungsdezernent Christian Zaum (3.v.r.) und Wagenbauer Jacques Tilly (3.v.l.) stellten das neue Plakat zu der Aktion gemeinsam mit Mitarbeitern des Ordnungs- und Servicedienstes vor
© Landeshauptstadt Düsseldorf, Uwe Schaffmeister

Wenn andere in Düsseldorf Karneval feiern, sind die Sanitäter der Hilfsorganisationen, Feuerwehrleute und Notfallsanitäter der Berufsfeuerwehr im vollen Einsatz. Die Feuerwehr hat an den tollen Tagen täglich 196 Kräfte im Dienst. Es werden nur speziell ausgebildete Feuerwehrführungskräfte und Einsatzleiter mit mehrjähriger Veranstaltungserfahrung für die Karnevalsaktionen eingesetzt. Altweiber sind zusätzlich 207 Leute, darunter 139 Sanitäter und 5 Ärzte einsatzbereit. Rosenmontag, 4. März, werden rund 231 Einsatzkräfte (Feuerwehr, Rettungsdienst und Sanitätsdienst), darunter 184 Rettungsdienstmitarbeiter der Hilfsorganisationen und 5 Ärzte zusätzlich vorgehalten.

Wenn Tausende feiern, gerät der Einzelne schnell in eine Notlage. Ziel der Feuerwehr ist es, dass bei Notfällen schnellstmöglich geholfen werden kann. Daher werden an den stark frequentierten Karnevalstagen "Altweiber", Tulpensonntag sowie Rosenmontag ein Vielzahl an Erstversorgungstrupps in den jeweiligen Veranstaltungsbereichen eingesetzt, um schnellstmöglich medizinische Erstmaßnahmen einzuleiten.

Beim Familienkarneval am Sonntag, 3. März, werden im Innenhof der Neanderkirche in der Bolkerstraße, im Rathausinnenhof am Burgplatz und an der Königsallee Ecke Steinstraße Unfallhilfestellen errichtet. Zusätzlich steht ein medizinischer Versorgungsbereich an der Rheinuferpromenade sowie medizinische Anlaufstelle am Marktplatz zur Verfügung.

Rosenmontag, 4. März, werden entlang des närrischen Lindwurms im Rathausinnenhof am Burgplatz, dem Grabbeplatz, dem Heinrich-Heine-Platz, an der Königsallee Ecke Steinstraße und der Bastionstraße Unfallhilfestellen sowie Erste-Hilfe-Bereiche vorgehalten.

Die jeweiligen Unfallhilfestellen sind alle Arzt besetzt, zusätzlich werden bis zu 2 Notärzte auf Einsatzfahrzeugen für den Veranstaltungsbereich vorgehalten.

Die Ordnungs- und Servicekräfte arbeiten und orientieren sich bei Einsatzlagen an dem Einsatzplan "Altstadt". Er dient der Sicherheit von Anwohnern, Geschäftsinhabern, Besuchern sowie Mitarbeitern. Der Plan ermöglicht ein geordnetes und abgestimmtes Handeln von Rettungskräften und Ordnungshütern. Bis zu 260 Mitarbeiter des Ordnungsamtes und einer beauftragten privaten Sicherheitsfirma sind an den tollen Tagen im Einsatz und übernehmen auch die Kontrollen im Rahmen der "Aktion scherbenfreie Altstadt". Dazu erfolgen an den 16 Zugängen zur Altstadt Kontrollen (siehe auch Meldung: "Glasverbot in der Altstadt an den tollen Tagen").

Karnevalsvorkehrungen im Überblick

Altweiber, 28. Februar:

  • Ein zusätzliches Löschfahrzeug mit sechs Einsatzkräften an der mobilen Feuer- und Rettungswache "Johannes-Rau-Platz".
  • Sieben zusätzliche Führungskräfte der Feuerwehr für die Veranstaltung.
  • Sechs zusätzliche Feuerwehrleute des Technik- und Kommunikationszuges der Freiwilligen Feuerwehr zur Führungsunterstützung.
  • Funktionserhöhung der Feuerwehrleitstelle um zwei Disponenten und einen Führungsdienst.
  • Zwölf zusätzliche Rettungstransportwagen (RTW).
  • Zwei zusätzliche Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF).
  • Acht zusätzliche Krankentransportwagen (KTW).
  • Zwei Unfallhilfestellen an der Neanderkirche, Zugang Andreasstraße 15, und am Burgplatz (Rathausinnenhof).
  • Eine medizinische Anlaufstelle am Marktplatz.

Sonntag, 3. März, Familienkarneval:

  • Ein zusätzliches Löschfahrzeug mit sechs Einsatzkräften an der mobilen Feuer- und Rettungswache "Johannes-Rau-Platz".
  • Sieben zusätzliche Führungskräfte der Feuerwehr für die Veranstaltung.
    Sechs zusätzliche Feuerwehrleute des Technik- und Kommunikationszuges der Freiwilligen Feuerwehr zur Führungsunterstützung.
  • Funktionserhöhung der Feuerwehrleitstelle um zwei Disponenten und einen Führungsdienst.
  • Sieben zusätzliche Rettungstransportwagen (RTW).
  • Ein zusätzliches Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF).
  • Drei zusätzliche Krankentransportwagen (KTW).
  • Drei Unfallhilfestellen an der Neanderkirche, Zugang Andreasstraße 15, am Burgplatz im Rathausinnenhof sowie an der Königsallee Ecke Steinstraße.
  • Ein Erste-Hilfe-Bereich an der Rheinuferpromenade Höhe "Alter Hafen" (Schulstraße) und eine medizinische Anlaufstelle am Martkplatz.

Rosenmontag, 4. März:

  • Eine zusätzliche Drehleiter an der mobilen Feuer- und Rettungswache am Stadtbrückchen.
  • Sechs zusätzliche Führungskräfte der Feuerwehr für die Veranstaltung.
  • Fünf zusätzliche Feuerwehrleute des Technik- und Kommunikationszuges der Freiwilligen Feuerwehr zur Führungsunterstützung.
  • Funktionserhöhung der Feuerwehrleitstelle um zwei Disponenten und einen Führungsdienst.
  • Sechs zusätzliche Rettungstransportwagen (RTW).
  • Zwei zusätzliche Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF).
  • Sechs zusätzliche Krankentransportwagen (KTW).
  • Eine zusätzliche mobile Rettungswache am Stiftsplatz.
  • Drei Unfallhilfestellen am Burgplatz im Rathausinnenhof, Heinrich-Heine-Platz und an der Königsallee Ecke Steinstraße.
    Zwei Erste-Hilfe-Bereiche am Grabbeplatz sowie der Bastionstraße.

Sollte bei dem großen Feiertrubel mit der Familie ein Kind verloren gehen, so bietet das Jugendamt der Stadt Düsseldorf während der "tollen Tage" am Donnerstag, Sonntag und Montag eine Kindersammelstelle im Rathausinnenhof an.

Zudem wird die bundesweite Initiative, die in der Landeshauptstadt von der Düsseldorfer Frauenberatungsstelle verbreitet wird, durch alle Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungs- und Sanitätsdienstes unterstützt. Mit der Frage "Ist Luisa da?" können sich Frauen an alle Retter wenden, wenn sie bedrängt oder belästigt werden und unkompliziert Hilfe benötigen:

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