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Radarkontrollen: 1.183 Raser an Schulen ertappt

Radarkontrollen: 1.183 Raser an Schulen ertappt

1.183 Raser haben Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes in den vergangenen zwei Wochen an Schulen ertappt. Sie alle wurden von den fünf Radarwagen geblitzt, weil sie in Tempo‑30‑Zonen und auf Durchgangsstraßen an Schulen zu schnell unterwegs waren. Die Konsequenz: Es wurden 1.143 Verwarnungs‑ und 40 Bußgelder verhängt. Insgesamt wurden 33.221 Fahrzeuge kontrolliert. Ordnungsdezernent Christian Zaum betont nachdrücklich: "Rasen an Schulen ist kein Kavaliersdelikt. Die Kontrollen werden fortgesetzt".

Den traurigen Rekord in einer Tempo‑30‑Zone hielt ein Fahrer, der auf der Stettiner Straße mit 60 Stundenkilometern unterwegs war - doppelt so schnell wie erlaubt. Der Fahrzeugführer muss nun mit 100 Euro Bußgeld und mit 1 Punkt im Verkehrszentralregister rechnen.

Bei den Durchgangsstraßen wurde die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Straße Klein-Eller mit 98 Stundenkilometern gemessen - 50 sind dort erlaubt. Den Fahrzeugführer erwarten ein Monat Fahrverbot, 200 Euro Bußgeld sowie 2 Punkte in der Verkehrssünderkartei.

Obwohl der Ordnungsdezernent auch die verstärkte Kontrolle der Haltverbote vor den Schulen, die ebenfalls dem Schutz der Kinder dienen, angekündigt hatte, musste die städtische Verkehrsüberwachung auch dort viele Verkehrssünder registrieren. Darunter waren wiederholt Eltern, die ihre Kinder mit ihrem Auto an der Schule im Haltverbot absetzten. Auf diese Weise gefährden sie andere Kinder. Daneben wurden besonders Verwarnungen an rücksichtslose Geh- und Radwegparker sowie Autofahrer, die zu dicht an Kreuzungen und Einmündungen parkten (Fünf‑Meter‑Regel) und dadurch Kindern, die die Straße überqueren wollen, die Sicht nahmen, erteilt. Die Zahl der verwarnten Falschparker summiert sich auf 1.503.

24 Mal musste sogar der Abschleppwagen anrücken.

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